Marvin Dogue (l) belegte mit seinem Team bei der WM im Modernen Fünfkampf in Alexandria den dritten Platz. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Tamas Kovacs/MTI/AP/dpa/Archivbild)

Deutsche holen mit Team-Bronze erste WM-Medaille

Die deutschen Modernen Fünfkämpfer haben mit Platz drei im Team-Wettbewerb der Männer die erste Medaille bei den Weltmeisterschaften geholt.

Die Potsdamer Marvin Dogue und Patrick Dogue sowie der Berliner Pele Uibel sicherten sich im ägyptischen Alexandria Rang drei hinter Frankreich und Ungarn. Im Einzel der Männer wurde Marvin Dogue Neunter, Uibel Elfter, und Patrick Dogue landete auf Rang 16. «Dass wir mit der Mannschaft eine Medaille gewinnen, war dieses Jahr nicht zu erwarten», sagte Marvin Dogue.

Bundestrainer Andrii Iefremenko war ebenfalls zufrieden mit dem Verlauf der Titelkämpfe. «Es hat sich wieder gezeigt, dass wir ein starkes Team haben», sagte er. Bei den Frauen wurde Rebecca Langrehr aus Berlin Zwölfte. Bundestrainerin Kim Raisner war dennoch zufrieden: «Dieses Mal hat es für die Medaillenränge nicht ganz gereicht. Für die kommenden zwei Jahre können wir auf Rebeccas konstanter Top-Leistung nun aufbauen.» Die Weltmeisterschaften enden mit der Entscheidung in der Mixed-Team-Staffel.

Der Moderne Fünfkampf steckt seit dem Drama um Annika Schleu bei den Reitwettbewerben bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio in einem Umbruch. Bei dem ihr zugelosten und verunsicherten Pferd hatte die damals Führende verzweifelt Gerte und Sporen eingesetzt. Mit dem Verzicht auf das Springreiten und dem Test einer Parcours-Disziplin soll nun der olympische Status gesichert werden. Bei der WM in Alexandria war das Springreiten als Disziplin dabei, bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris soll das letztmals der Fall sein.

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